Ultraschall-System zur Detektion von Doppelmaterialien
Vom massiven Kunststoff- und Metallbogen bis hin zur dicken Holzplatte
Sensor zur Doppelmaterial-Erkennung im zylindrischen 30 mm Gehäuse UDC-30GM-085-3E3
Maschinenstillstand gehört im Industriebetrieb zu den am meisten gefürchteten Ereignissen. So auch in den Bereichen, in denen z . B. flächige Materialien automatisch verarbeitet, geprüft oder verpackt werden. Als eine der Ursachen für Produktionsunterbrechungen kommt in solchen Fällen oftmals der Einzug von unerwünschten Doppelmaterialien bzw. Doppelbogen infrage. Da Bearbeitungswerkzeuge in der Regel nicht für die doppelten Materialstärken ausgelegt sind, besteht hier die akute Gefahr der Beschädigung oder gar Zerstörung derselben. Das Durchschallverfahren mit Ultraschall stellt eine effiziente Möglichkeit der Doppelmaterialkontrolle zur Verfügung und ist von Pepperl+Fuchs deshalb auch auf große Materialstärken optimiert worden.
Prinzipiell lassen sich alle flächigen Materialien wie Bleche, Aluminium, Kunststoffe, Glas, Plexiglas, Folienstoffe und sogar Keramik und Holz auf Doppelmaterial untersuchen. Schmutz und Staub beeinträchtigen die Funktionsweise nicht, d. h. die Ultraschall-Doppelmaterialkontrolle ist problemlos in typischen Industrieumgebungen einsetzbar. Auch Materialfarbe und glänzende oder spiegelnde Oberflächen führen zu keinerlei Einschränkungen.
Eine Besonderheit des Systems liegt in der einfachen Inbetriebnahme ohne Einlernvorgang.
Die integrierte Auswerteelektronik unterscheidet zwischen den drei Zuständen „kein Materialbogen“, „ein Materialbogen“ sowie „mehrere Materialbogen“ und stellt die Ergebnisse an drei unabhängigen Ausgängen zur Verfügung.