Unter Spannung: PMI120-F90 überwacht die korrekte Montage von Motor-Kettenspannern
In den heutigen Antrieben sorgen häufig Steuerketten für die Verbindung von Kurbelwelle und Nockenwelle. Eine Motorkette arbeitet bis zu einer Verschleißlängung von maximal zwei Prozent einwandfrei, wenn sie fortlaufend nachgespannt wird. Geschieht das nicht, beginnt das Leertrum durchzuhängen und die Kette bekommt einen unruhigen, den Verschleiß fördernden Lauf. Nimmt die Kettenspannung zu sehr ab, kann das zu einem Motorschaden führen.
Motorketten mit möglichst geringem Verschleiß können die Lebensdauer von Motoren auf ein Optimum erhöhen. Die Firma iwis in München baut diese Präzisionsketten und beliefert damit viele Automobilhersteller.
Aufgabe
Abb. 1: Montagestraße für Motorkettenspanner
Umsetzung
Im Fertigungsprozess wird der Zusammenbau sofort kontrolliert. An einer speziellen Prüfvorrichtung ist der Pepperl+Fuchs Betätiger BT-F90-W befestigt (siehe Abb. 2). Die Prüfvorrichtung drückt mit definiertem Druck auf den Stößel des Motorkettenspanners um dessen Federspannung festzustellen. Bedingt durch den Gegendruck sinkt der Stößel in das Gehäuse ein. Die Einpresstiefe ermittelt ein PMI120-F90-IE8-V15 an der Prüfvorrichtung.
Abb. 2: Prüfvorrichtung für die Federspannung mit Induktivem Wegmess-System PMI120-F90-IE8-V15 und Betätiger BT-F90-W