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Wartung moderner Remote I/O- und Feldbusanlagen

Bei der Entscheidung über Neuanlagen oder die Modernisierung bestehender Anlagen ist es sinnvoll, die Erfahrungen des Wartungspersonals einzubeziehen. Die moderne eigensichere Signalanpassung für die Prozessinstrumentierung berücksichtigt das. Die folgenden Abschnitte beschreiben, wie dies erreicht wird.

Servicetechniker können auch bei Remote I/O und beim Feldbus Fehler mit bewährten Methoden lokalisieren. Diese können vorteilhaft für alle Arten von Signalen in der chemischen, petrochemischen und pharmazeutischen Industrie eingesetzt werden.


Beispiel

Prüfung des eigensicheren Feldanschlusses
Prüfung des eigensicheren Feldanschlusses
Moderne Prozessinstrumentierung nutzt die digitale Datenübertragung, um Sensoren und Aktoren in der Anlage an das Prozessleitsystem anzubinden. Diese Technologien erwecken beim Wartungspersonal oft eine gewisse Zurückhaltung da die vertrauten 20 mA Signale zu verschwinden drohen. Diese Sorgen sind nicht länger gerechtfertigt. Insbesondere die Remote I/O hat inzwischen ein Jahrzehnt an Felderfahrung und bietet einfache Methoden bei der Behandlung alltäglicher Wartungsaufgaben. Konventionelle Multimeter können weiter verwendet werden, und beispielsweise dazu dienen, den Bus zu überprüfen. Es ist sogar möglich, mehrfach zugeschaltete Busabschlüsse oder fehlende Busterminierungen durch Messung von der Warte aus zu erkennen. Dies gilt auch im explosionsgefährdeten Bereich unter Nutzung der Schutzart erhöhte Sicherheit für den RS485 Bus.

Profibus PA und Foundation Fieldbus können mit PC basierten, anwenderfreundlichen Analysatoren überprüft werden. Die Diagnosegeräte können permanent eingebaut werden, falls die Alterung der Klemmstellen und die damit möglicherweise verbundene nachlassende Signalqualität beobachtet werden soll.



Advanced Diagnostics

HART Kommunikation

Die Remote I/O Stationen bieten einen Zusatznutzen. Sämtliche HART-fähigen Feldgeräte können gemäß dem Standard HART-über-Profibus von einer zentralen Stelle aus angesprochen werden. Handbediengeräte werden überflüssig. Remote I/O verarbeiten HART Telegramme der Bedienstation die sie über den Profibus empfangen und auf die 20 mA Stromschleife der angeschlossenen Speisegeräte und Ausgangstrenner aufmodulieren. Feldgeräte können auch mit ihren gerätespezifischen HART Parametern über den Profibus bedient werden.


Klasse 2 Master kommuniziert mit HART-Feldgeräten über den Profibus

Explosionsschutz

Remote I/O Systeme nutzen eine Kombination verschiedener Explosionschutzverfahren. Dazu gehören die Eigensicherheit der E/A Kanäle ebenso wie die erhöhte Sicherheit für die Energieanschlüsse und die druckfeste Kapselung für die Netzteile. Dabei ist gleichzeitig eine Wartung unter Ex-Bedingungen in der Zone 1 ohne Heißarbeitserlaubnis möglich. Daüberhinaus gibt es austauschbare Sicherungen für die Zone 1 um Energiekreise oder Ventilstromkreise zu schützen. Pepperl+Fuchs bietet ein umfassendes Wissen für System und Lösungen, um Schränke und Gehäuse für alle Gas oder Staub-Ex Zonen sicher zu gestalten. Dazu gehört auch die Einhaltung der Temperaturklassen bei maximaler Bestückung.

Der vorliegende Bericht zeigt, wie das Wartungspersonal seine Erfahrungen für Remote I/O und Fieldbus einbringen kann. Unter Nutzung bewährter Werkzeuge wie Multimeter und Laptop kann der Bus überprüft werden und für schnellen und effizienten Service gesorgt werden.


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Telefon: 0621 776-2222
Fax: 0621 776-27-2222

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Bei der Entscheidung über Neuanlagen oder die Modernisierung bestehender Anlagen ist es sinnvoll, die Erfahrungen des Wartungspersonals einzubeziehen. Die moderne eigensichere Signalanpassung für die Prozessinstrumentierung berücksichtigt das. Die folgenden Abschnitte beschreiben, wie dies erreicht wird.