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    Der neue Platz sparende Power Hub für Fieldbus

    Kleiner als je zuvor und standardmäßig mit Redundanz

    Der neue Foundation Fieldbus Power Hub ist eine Stromversorgung, die an ihren Ausgängen bis zu vier Segmente mit 25…27 V/360 mA versorgt. Als kleiner Bruder des weit verbreiteten FieldConnex Power Hub eignet sie sich besonders für Feldbusanwendungen, bei denen aufgrund von Kabellänge und Anzahl der Geräte pro Segment bereits eine mittlere Ausgangsleistung ausreicht. Obwohl die Stromversorgungsmodule redundant ausgelegt sind, ist der neue Power Hub ein echter Platzsparer. Und das optionale Advanced Diagnostic Module sorgt für bessere Anlagenverfügbarkeit indem es eine Überwachung der physikalischen Ebene der Feldbuskommunikation ermöglicht.

    Platzeinsparung

    Gleich zwei Aspekte sorgen bei der Installation im Schaltschrank oder in der Leitwarte für Platzeinsparung:

    • Die niedrige Verlustleistung von elektronischen Bauteilen ermöglicht eine deutlich erhöhte Packungsdichte pro Modul.
    • Es wird infolgedessen nur ein sehr kleines Motherboard benötigt.

    Das Motherboard kann in jeder beliebigen Richtung installiert werden. Der Anlagenbauer legt die optimale Anordnung im Schaltschrank selbst fest, wodurch eine größere Anzahl von Segmenten pro Schaltschrank erreicht wird. Damit kann wertvoller Platz eingespart werden.

    Installation, Bedienung und natürlich auch die Zuverlässigkeit entsprechen den Erwartungen, die unsere Kunden an den weltweit führenden Hersteller von Feldbustechnologie ohnehin stellen. Das Motherboard wird einfach auf einer Hutschiene montiert, alle Anschlüsse verfügen über Steckverbinder mit Befestigungsschrauben. Die Motherboards sind mit passiven Komponenten bestückt und zeichnen sich daher durch besondere Zuverlässigkeit aus. Pro Segment sind zwei Steckplätze für die redundante Konfiguration von Stromversorgungsmodulen verfügbar. Sie werden auf das Motherboard gesteckt und können auch während des Betriebs ohne Werkzeuge ausgewechselt werden; so treten selbst beim Wechsel einzelner Module keinerlei Störungen in der Feldbuskommunikation auf. Die Redundanz der Stromversorgungselektronik ermöglicht optimale Anlagenverfügbarkeit und erhöhte Zuverlässigkeit des Betriebs.

    Zeit- und Geldersparnis

    Bereits bei der Anlagenerrichtung hilft der Power Hub sparen: Sie brauchen weniger Schaltschränke, Ihre Anlage benötigt insgesamt weniger Platz. Die Installationszeiten sind minimal, denn das Konzept ist von Profis für Profis entwickelt. Die energieeffiziente Bauweise verhindert zudem während des Betriebs eine übermäßige Wärmeentwicklung im Schaltschrank und trägt so zu einer langen Lebensdauer bei. Außerdem enthält jedes Stromversorgungsmodul lediglich die Elektronik für ein Segment, so dass bei Bedarf nur ein einzelnes Modul ausgetauscht werden muss.

    Mit dem optionalen Advanced Diagnostic Module kann der Feldbus mit wenigen Mausklicks direkt in Betrieb genommen und dokumentiert werden. Die Feldbusleitung selbst sowie jedes Feldgerät können unmittelbar nach der Installation überprüft und dokumentiert werden.

    Advanced Diagnostics hilft Ihnen, den Betrieb der Anlage aufrecht zu halten und etwaige Veränderungen in der Feldbusphysik frühzeitig zu erkennen. Der Bediener wird auf Änderungen auf der physikalischen Ebene der Feldbusinstallation gezielt hingewiesen. Solche Änderungen oder Schädigungen können entweder plötzlich durch einen Eingriff in die Anlage verursacht werden, oder auch langsam vonstatten gehen, wie es z. B. bei Alterungsprozessen geschieht. Das Wissen, wo Änderungen aufgetreten sind, ermöglicht es dem Bedien- und Wartungspersonal frühzeitig, Maßnahmen in die Wege zu leiten, die ein unbeabsichtigtes Ausfallen der Anlage verhindern. Letzten Endes ist das der sicherste Weg, um Betriebskosten zu senken.

    Stichwort: Passive Impedanzbildung

    Der neue FieldConnex Power Hub arbeitet mit passiver Impedanzbildung, dem Standard von Pepperl+Fuchs. Diese spielt bei der Stromversorgung mit Field-Connex eine tragende Rolle:

    Normalerweise würde der geringe Innenwiderstand der Stromversorgung einen Kurzschluss bei den Datensignalen herbeiführen. Dies wird durch Schaltkreise zur Impedanzbildung verhindert, die mit der Stromversorgung in Reihe geschaltet sind. Das hat zur Folge, dass der gesamte Laststrom durch die Impedanzerzeugung aufgenommen wird.

    Ausschließlich passiv arbeitende Komponenten eignen sich bestens für eine lange Nutzungszeit unter permanentem Laststrom. Die passive Impedanzerzeugung ist langlebig und trägt im Vergleich zu Transistoren zur größtmöglichen Verfügbarkeit bei.