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Edition 2 der Smart-Sensor-Profile – Auf den gemeinsamen IO-Link-Nenner kommen

2019-01-09

IO-Link Image

Obwohl gerade bei IO-Link-Sensoren, wie Pepperl+Fuchs sie anbietet, die Vielfalt an Technologien sowie die Anzahl an Geräten sehr groß ist, gibt es dennoch zahlreiche Gemeinsamkeiten an Funktionalitäten (Identifikation, Diagnose, Prozessdatenvariablen, Schaltsignalkanal, Teach-In). Diese Gemeinsamkeiten machen sich die sogenannten Smart-Sensor-Profile zunutze. Mit der Edition 2 dieser Profile wird die Diversität an Komponenten besser beherrschbar und IO-Link-Sensorik somit schneller und flexibler integrierbar als zuvor.


Drei zusätzliche Sensorausprägungen

Die letzte Erweiterung der Sensorprofile beinhaltet aufgrund ihres hohen Verbreitungsgrades die folgenden zusätzlichen technologieübergreifenden Klassifizierungen von Sensorausprägungen:

  • Binäre Sensoren mit festem Schaltpunkt (Fixed Switching Sensors – FSS)
  • Binäre Sensoren mit einstellbarem Schaltpunkt (Adjustable Switching Sensors –AdSS)
  • Messende Sensoren (Digital Measuring Sensors – DMS)

Alle Profilgeräte folgen hierbei den Vorgaben der Profil-Basisspezifikation ‚Common Profile‘ und unterstützen grundsätzlich das dort definierte Profil ‚Identifikation & Diagnose‘. Dieses Profil enthält relevante Identifikationsdaten und allgemeingültige Diagnoseinformationen zum aktuellen Gerätezustand. Die oben genannten Profilklassen sind mit der Funktion ‚Transducer Disable‘ kombinierbar, wodurch sich die sensorische Funktion über Prozessdaten, etwa zur Wartung, gesteuert abschalten lässt. Neben diesen Funktionen können Profilgeräte grundsätzlich noch erweiterte, herstellerspezifische Funktionen bereitstellen.


Vereinfachte Integration und Handhabung von IO-Link-Sensorik

Für die Anwender ergeben sich durch die Edition 2 der Smart-Sensor-Profile also weitere Vorteile, die über die erste Spezifikation hinausgehen: Einstellungen erfolgen über gleiche Parameter, Einstellwerte besitzen die gleiche Bedeutung und Prozesswerte können einheitlich interpretiert werden. Der wesentliche Vorteil: Die unterschiedlichen Profilklassen sind durch einen fest definierten Funktionsumfang definiert. Darüber hinaus sind für die einzelnen Profilklassen der Smart-Sensor-Profile Funktionsbausteine spezifiziert. Die Namen der Parameter und Einstellgrößen sowie die Darstellung in der Gerätebeschreibung IODD sind ebenfalls einheitlich definiert.

Die Vorteile liegen auf der Hand. Die Gleichartigkeit von Funktionen und Schnittstellen erleichtert die Integration und die Handhabung.

  • Flexibilität: In der Planungsphase ergibt sich bei Verwendung von Profilgeräten Handlungsspielraum, da diese Geräte bezüglich ihrer Profilfunktionen leicht austauschbar sind. Das schafft Flexibilität bei überschaubaren Risiken.
  • Zeitersparnis: Bei Inbetriebnahme lassen sich die Geräte nach einheitlichen Schemata konfigurieren und parametrieren. Die einheitliche Namensgebung und Struktur der Parameter in der Darstellung im Engineering Tool unterstützen dies.
  • Reduzierter Aufwand: Für den Anwendungsprogrammierer ergibt sich die Vereinfachung durch die Verfügbarkeit von Referenzimplementierungen bzw. standardisierten Funktionsbausteinen.

The Next Step Towards Standardization


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