Serviceline Industrielle Sensoren
Serviceline Explosionsschutz

Unicom-Buskoppler für PROFIBUS DP/DP-V1 FB8209H0907

FB8209H0907
  • Schnittstelle zwischen E/A-Modulen und Leitsystem/Steuerung
  • Buskoppler für 80 analoge oder 184 binäre Kanäle
  • Kommunikation über PROFIBUS DP
  • Montage in geeigneten Gehäusen in Zone 1
  • HART-Kommunikation über PROFIBUS DP V1 oder Servicebus
  • Konfiguration über FDT 1.2 DTM
  • CiR-Funktion für alle Leitsysteme
  • Nicht-flüchtiger Speicher für Konfigurations- und Parametereinstellungen
  • Selbstkonfigurierend bei Redundanzaustausch
  • Kontinuierliche Eigenüberwachung
  • Steuert Ausgänge im Fehlerfall in die sichere Lage

Hinweis: Alle produktbezogenen Dokumente, wie Zertifikate, Konformitäts- oder Herstellererklärungen, die unter der Firmierung Pepperl+Fuchs GmbH herausgegeben wurden, gelten auch für die Pepperl+Fuchs AG.

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Technische Daten  FB8209H0907

Versorgung
AnschlussBackplane-Bus
Bemessungsspannung5 V DC , nur in Verbindung mit den Netzteilen FB92**
Verlustleistung1,8 W
Leistungsaufnahme1,8 W
Feldbusanschaltung
FeldbustypPROFIBUS DP/DP-V1
PROFIBUS DP
AnschlussAnschluss an Ex-e-Klemmen über Backplane
Baudratebis 1,5 MBit/s
ProtokollPROFIBUS DP/DP V1 Lese-/Schreibdienste
Anzahl Stationen pro Busliniemax. 125 (PROFIBUS), max. 119 (Servicebus)
Zyklische Prozessdaten240 Eingangsbytes und (gleichzeitig) 240 Ausgangsbytes
Anzahl Stationen pro Bussegmentmax. 31 (RS-485-Standard)
Anzahl Repeater zwischen Master und Slavemax. 3
Unterstützte E/A-Modulealle FB-Remote-I/O-Module
Konfiguration (240 bytes I/O) Standard: 80 analog, 184 binär
Universal 2I2O: 48 analog, 184 binär
Universal 4I4O: 60 analog, 120 binär
Buslängemax. 1000 m (FOL, 1,5 MBaud),
max. 1000 m (Kupferkabel, 187,5 kBd),
max. 200 m (Kupferkabel, 1,5 MBd)
Adresszuweisungüber Konfigurationssoftware
PROFIBUS-Adresse0 ... 126
(werksseitiger Standard: 126)
GSD-DateiCGV61710.gsd/gse
HART-Kommunikationüber Profibus oder Servicebus
Interner Bus
AnschlussBackplane-Bus
Redundanzüber Frontbuchse
Anzeigen/Einstellungen
LED-AnzeigeLED grün (Stromversorgung): An = Betrieb, schnelles Blinken = Kaltstart, langsames Blinken = HCIR-Laden aktiv
LED rot (Sammelalarm): An = interner Fehler, blinkend = keine PROFIBUS-Verbindung
LED gelb (Betriebsmodus): blinkend 1 (1:1-Verhältnis) = aktiv, Normalbetrieb; blinkend 2 (7:1-Verhältnis) = aktiv, Simulation
Richtlinienkonformität
Elektromagnetische Verträglichkeit
Richtlinie 2014/30/EUEN 61326-1
Konformität
Elektromagnetische VerträglichkeitNE 21
SchutzartIEC 60529
FeldbusstandardIEC 61158-2
UmweltprüfungEN 60068-2-14
SchockfestigkeitEN 60068-2-27
SchwingungsfestigkeitEN 60068-2-6
SchadgasEN 60068-2-42
Relative LuftfeuchtigkeitEN 60068-2-56
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur-20 ... 60 °C (-4 ... 140 °F)
Lagertemperatur-25 ... 85 °C (-13 ... 185 °F)
Relative Luftfeuchtigkeit95 % nicht kondensierend
SchockfestigkeitSchockform I, Schockdauer 11 ms, Schockamplitude 15 g, Anzahl der Schocks 18
SchwingungsfestigkeitFrequenzbereich 10 ... 150 Hz; Übergangsfrequenz: 57,56 Hz, Amplitude/Beschleunigung ± 0,075 mm/1 g; 10 Zyklen
Frequenzbereich 5 ... 100 Hz; Übergangsfrequenz: 13,2 Hz Amplitude/Beschleunigung ± 1 mm/0,7 g; 90 Minuten bei jeder Resonanz
Schadgasbeständig in Umgebungsbedingungen nach ISA S71.04-1985, Severity Level G3
Mechanische Daten
SchutzartIP20 (Modul) , separates Gehäuse entsprechend Systembeschreibung erforderlich
Anschlussüber Backplane
Masseca. 750 g
Abmessungen57 x 107 x 132 mm
Daten für den Einsatz in Verbindung mit explosionsgefährdeten Bereichen
EU-BaumusterprüfbescheinigungPTB 97 ATEX 1074 U
KennzeichnungEx-Hexagon II 2(1) G Ex d [ia Ga] IIC Gb
Richtlinienkonformität
Richtlinie 2014/34/EUEN 60079-0:2009
EN 60079-1:2007
EN 60079-11:2007
EN 60079-26:2007
EN 61241-11:2006
Internationale Zulassungen
EAC-ZulassungRussland: RU C-IT.MIII06.B.00129
Schiffsbau-Zulassung
Lloyd Register15/20021
DNV GL MarineTAA0000034
American Bureau of ShippingT1450280/UN
Bureau Veritas Marine22449/B0 BV
Allgemeine Informationen
SysteminformationenDas Modul darf nur in den zugehörigen Backplanes (FB92**) in der Zone 1, 2 oder außerhalb des explosionsgefährdeten Bereichs installiert werden. Beachten Sie dabei die zugehörige EG-Baumusterprüfbescheinigung.
Ergänzende InformationenBeachten Sie, soweit zutreffend, die EG-Baumusterprüfbescheinigungen, Konformitätsaussagen, Konformitätserklärungen, Konformitätsbescheinigungen und Betriebsanleitungen. Diese Informationen finden Sie unter www.pepperl-fuchs.com.

Zertifikate+Zulassungen: FB8209H0907

KonformitätsnachweiseKennungDateitypDateigröße
EU-Declaration of Conformity / EU-KonformitätserklärungDOC-1908EPDF76 KB
Zertifikate
American Bureau of Shipping (ABS) Marine15-HG1450280-PDAPDF1468 KB
Bureau Veritas (Maritime) Marine22449/B0 BVPDF287 KB
Europe PTB ATEX Category 2 GPTB 97 ATEX 1074UPDF2619 KB
Lloyd's Register Marine15/20021PDF2013 KB

Software: FB8209H0907

GerätetreiberAusgabeDateitypDateigröße
EDD for Simatic PDM 5.xx and 6.xx / EDD für Simatic PDM 5.xx und 6.xx6.45ZIP550 KB
GSE 1710 (from FW 9.06) / GSD 1710 (ab FW 9.06)1.11ZIP9 KB
GSE 1710 / GSD 17101.09ZIP8 KB
Device Type Managers
DTM Collection Remote IO / DTM Collection Remote IO7.6.6ZIP47702 KB

Zugehörige Produkte: FB8209H0907

Zubehör
Für Remote-I/O-Systeme, Frameapplikation, wie z. B. PACTware, muss separat installiert werdenpa
Standardgehäuse für FB-System, Max. 48 Steckplätze für E/A-Module, Für PROFIBUS DP, PROFIBUS DP V1 und MODBUS RTU, Redundanz (Feldbus und Versorgung), Gehäuse: Edelstahl 1.4404 / AISI 316L (V4A)pa

Funktion: FB8209H0907

Der PROFIBUS-Buskoppler bildet die Schnittstelle zwischen den E/A-Modulen auf dem Backplane und dem Prozessleitsystem.

Es werden alle einfach breiten und doppelt breiten E/A-Module unterstützt. Hierdurch werden Signale von NAMUR-Sensoren, mechanischen Kontakten, High-Power-Ventilsteuerbausteinen, Power-Relays, Hupen und Alarm-LEDs zum übergeordneten Bussystem transportiert.

Der Buskoppler lässt sich leicht per DTM konfigurieren und unterstützt sowohl den Redundanzbetrieb als auch HART.

Configuration in Run (CiR) ermöglicht die Konfiguration von einem laufenden System, ohne dass ein PROFIBUS-Neustart erforderlich ist. Dies gilt auch für nicht-redundante Systeme.