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Feldbus in explosionsgefährdeten Bereichen

Zündschutzmethoden

Ein Feldbus in explosionsgefährdeten Bereichen erfordert eine Infrastruktur mit passender Zündschutzart. Die folgende Tabelle enthält die wichtigsten Schutzmethoden. Jede Methode kann entweder für ein gesamtes Segment oder für Teile eines Segments (z. B. für den Trunk oder die Spurs) ausgewählt werden.


Art des Schutzes Zündschutz Anwendung in... Attribute
Mechanisch

Erhöhte Sicherheit (Ex e)
Funkenfrei (Ex nA)
Durckfeste Kapselung (Ex d)*)

Zonen Schutz vor unbeabsichtigter Stromkreisunterbrechung. Von der gleichen Art wie für jede elektrische Anlage, z. B. für Beleuchtungen, Motoren usw.

Ermöglicht lange Kabelwege und eine große Gerätezahl.
Explosionssicher
Nicht-zündfähige Verkabelung
Divisionen
Elektrisch Eigensicherheit (Ex i) Zonen und Divisionen Feuererlaubnisschein
Für kürzere Kabellängen
Für den explosionsgefährdeten Bereich

*) Bisweilen werden Feldbusverteiler mit einem feuerfesten Gehäuse versehen; bei FieldConnex®-Komponenten ist das allerdings nicht erforderlich.
 

Wenn nach den Standard-Produren jede Arbeit im Feld einen Feuererlaubnisschein erfordert, bevorzugen Anwender häufig mechanische Zündschutzmethoden.



Instrumentenwartung bei laufendem Betrieb

Ist eine Instrumentenwartung ohne Feuererlaubnisschein durchzuführen, müssen der Spur und die Instrumentenanschlüsse eigensicher (Ex i) oder mit nicht zündfähiger Feldverdrahtung installiert werden. Um jedoch die Anforderungen bei einer großen Geräteanzahl und langen Kabelwegen zu erfüllen, wird mehr Leistung benötigt als bei Eigensicherheit technisch möglich ist.

Das High-Power-Trunk-Konzept erfüllt diese Anforderungen. Am Trunk liegt eine Leistung von 31 V und 500 mA an, sodass ein mechanischer Zündschutz nötig ist, der dem bei elektrischer Beleuchtung oder Motoren ähnelt. Der Gerätekoppler fungiert als eigensichere Barriere, die im Feldbusverteiler in der Nähe des Instruments eingebaut wird. Bis zu vier Gerätekoppler pro Segment stellen Speisung und Schutz für maximal 31 Instrumente bereit. Dies entspricht dem Feldbus-Standard.

Vorteile:

  • Installations- und Wartungsteams profitieren von der Möglichkeit, bei Normalbetrieb und ohne Feuererlaubnisschein an der Feldinstrumentierung arbeiten zu können.
  • Ingenieure können in explosionsgefährdeten Bereichen die maximal für den Feldbus zulässige Kabellänge sowie eine große Geräteanzahl pro Segment ausnutzen.


Diese Topologie stellt die gängigsten Installationsmethoden für den Feldbus dar. Die Nutzung mehrerer passender Zündschutzmethoden für dasselbe Segment ist zulässig.


In drei Schritten zum passenden Produkt

Nuten Sie den FieldConnex®-Produktselektor  und sehen Sie Abbildungen zu allen Installationsmethoden samt passenden Produkten – sowohl mit als auch ohne Zündschutz.

 


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