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Die neuen Reduktionsfaktor-1-Sensoren mit IO-Link-Schnittstelle vereinen die Vorteile zweier Technologien

2019-02-22

Reduktionsfaktor 1 Sensoren können Abstände für alle Arten von Metallen schalten....
Reduktionsfaktor-1-Sensoren vereinheitlichen Schaltabstände für alle Arten von Metallen.

Wenn es um die Erfassung von Objekten aus unterschiedlichen Metallen ging, mussten Anlagenplaner früher entweder unterschiedliche Sensortypen einsetzen oder mit aufwändigen und zeitraubenden Neuparametrierungen rechnen. Induktive Sensoren beispielsweise können andere Metall-Targets nur mit reduziertem Schaltabstand erfassen. Grund hierfür sind die sogenannten Reduktionsfaktoren, die von Metall zu Metall variieren. Reduktionsfaktor-1-Sensoren umgehen genau dieses Problem und vereinheitlichen die Schaltabstände für alle Arten von Metallen. Als Erfinder des weltweit ersten induktiven Näherungsschalters hat Pepperl+Fuchs das Portfolio an Sensoren mit Reduktionsfaktor 1 um eine IO-Link-Schnittstelle erweitert, die Nutzern jetzt noch mehr Freiheiten, zusätzliche Features und Diagnosemöglichkeiten bieten!


Reduktionsfaktor-1-Sensoren mit IO-Link – Ein Schaltabstand für alle Metalle

Das vielfältige Portfolio an Sensoren mit Reduktionsfaktor 1 setzt einen neuen Maßstab an Zuverlässigkeit und Flexibilität – ob in Standard-Anwendungen, im Schweißbereich oder in hygienisch anspruchsvollen Applikationen und mit oder ohne IO-Link. Die Reduktionsfaktor-1-Sensoren mit IO-Link von Pepperl+Fuchs bieten nicht nur identische Schaltabstände für alle Metalle, sondern auch völlig neue Möglichkeiten bei der Installation, Diagnose und Wartung.

 

Vorausschauende Wartung leicht gemacht

Die neuen Reduktionsfaktor-1-Sensoren mit IO-Link-Schnittstelle lassen sich bequem über die Steuerung parametrieren und gewährleisten im Falle eines Sensortauschs mithilfe der Data-Storage-Funktion eine automatische Neuparametrierung über den IO-Link-Master. Die neuen Sensoren beweisen ihr Können vor allem in Anwendungen mit mechanischen Toleranzen, die bei Standardsensoren zu Detektionsproblemen führen können. Dabei registriert der Stabilitätsalarm des IO-Link-Sensors, sobald sich das Target außerhalb des gesicherten Schaltbereichs befindet. Diese Funktion erleichtert nicht nur die Inbetriebnahme, da die integrierte LED-Leuchte bei Verlassen des gesicherten Schaltabstands blinkt, sondern ermöglicht auch das Prinzip der vorausschauenden Wartung: Aufgrund von mechanischen Einflüssen kann es vorkommen, dass ein Bauteil den gesicherten Bereich verlässt – hier schlägt der intelligente Sensor Alarm, die integrierte LED leuchtet auf und das Signal wird automatisch per IO-Link an die Steuerung übermittelt. So lassen sich die gewonnenen Daten via IO-Link über das Steuerungssystem in den verschiedensten Anwendungen für Automatisierungs- oder Diagnosezwecke nutzen.

Bei Bedarf kann ein Reduktionsfaktor-1-Sensor als Temperaturindikator dienen, der angibt, ob er sich innerhalb des spezifizierten Betriebstemperaturbereichs befindet oder einer kritisch hohen Temperatur ausgesetzt ist. Anhand dieser Indikatoren lassen sich Temperaturanstiege frühzeitig erkennen, noch bevor der Sensor oder sensible Anlagenteile, wie sie etwa in Lackierereien oder Gießereien zu finden sind, Schaden nehmen. Mithilfe des Stabilitätsalarms und des Temperaturindikators findet eine durchgängige Übermittlung von Vorausfallinformationen statt, sodass eine Wartung noch rechtzeitig vor Sensorausfall erfolgen kann.
 



Im Auslieferungszustand sind Reduktionsfaktor-1-Sensoren auf einen doppelten Schaltabstand parametriert.

Zuverlässig und kosteneffizient, auch in anspruchsvollen Umgebungsbedingungen

Für besonders raue Industrieumgebungen, wie etwa Schweißbereiche in der Automobilindustrie, sind schweißfeste Sensoren erhältlich. Diese sind besonders robust und resistent gegenüber Störeinflüssen wie Magnetfeldern beim Elektroschweißen oder Schweißspritzern. Edelstahlvarianten dagegen halten aggressiven Medien problemlos stand und sind damit bestens geeignet für anspruchsvolle Einsatzbereiche wie der Lebensmittelindustrie, im Chemie- oder Pharmaumfeld.
Im sogenannten Fensterbetrieb schaltet der Sensor zwischen zwei Schaltpunkten und prüft, ob sich das Objekt innerhalb des vordefinierten Schaltfensters oder etwa zu nah am Sensor befindet, sodass es zu Beschädigungen kommen könnte. Zusätzlich erhöht die optionale Verlängerung des Ausgangssignals die Detektionssicherheit. Diese Impulsverlängerung ist besonders hilfreich bei Applikationen mit sehr schnell zu erfassenden Targets.

Eine weitere Neuerung der Reduktionsfaktor-1-Serie ist die Möglichkeit, zwischen Schließer und Öffner oder einem einfachen und einem doppelten Schaltabstand umzuschalten. Im Auslieferungszustand sind Reduktionsfaktor-1-Sensoren auf einen doppelten Schaltabstand parametriert. Bei Applikationen, die nur einen einfachen Schaltabstand erfordern, kann dieser per IO-Link umgeschaltet werden – wo zuvor zwei Sensoren nötig waren, reicht ab sofort nur noch ein Sensor aus. Deshalb und aufgrund der Unabhängigkeit der Materialbeschaffenheit können Anwender sowohl Beschaffungs-, Verwaltungs- als auch Lagerkosten senken.


Highlights der neuen Reduktionsfaktor-1-Sensoren mit IO-Link

  • Komplette IO-Link-Lösung aus einer Hand: Sensoren, Master und Infrastruktur
  • Intelligente Wartung durch Stabilitätsalarm und Temperaturanzeige
  • Flexibel – ein breites Portfolio an Sensoren mit identischem Schaltabstand, unabhängig vom Target-Material
  • Robuste, schweißfeste Sensoren mit Schutzarten bis zu IP68/IP69K für raue Industrieumgebungen.

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