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Aufbau des Pepperl+Fuchs Typenschlüssels

Für induktive, kapazitive, Magnetfeld- und Ultraschallsensoren

Unser Produktportfolio aus mehreren tausend Sensoren unterschiedlicher Wirkprinzipien bietet Ihnen für nahezu jede Anwendung die ideale Lösung. Diese und mehr Angaben verbergen sich hinter der Bestellbezeichnung des Pepperl+Fuchs Typenschlüssels. Wie sich dieser für induktive, kapazitive, Magnetfeld- und Ultraschallsensoren zusammensetzt, erklären wir Ihnen im Folgenden beispielhaft.

  • Der erste Abschnitt enthält Angaben zu Funktionsprinzip (Sensortyp), anwendungsspezifischen Merkmalen (Anwendungsart), Einbausituation (bündig/nicht bündig) und Schaltabstand.
  • Im zweiten Abschnitt sind Größe des Gewindes, Gehäusebauform, Material, Gewindelänge und Option 1 ( A=gewinkelt/B=schwenkbar) angegeben.                                                                    
  • Der dritte Abschnitt fasst die elektrischen Ausgänge, spezielle Eigenschaften (bspw. ob der Ausgang druckfest oder schweißfest ist), Option 2 (bspw. ob der Sensor IO-Link-fähig ist) und Anschlussverbindungen zusammen.

Aufbau unseres Typenschlüssels am Beispiel eines induktiven Sensors


N N = induktiver Standardsensor
Induktive Sensoren erkennen metallische Objekte und werden in vielen Anwendungen eingesetzt, z.B. in Lackierstraßen oder zur Bauteilerkennung in der Automobilindustrie.
C C = Komfortreihe N N = nicht bündig Nicht bündige Sensoren lassen sich mit bündigen austauschen, aber nicht andersherum. 15 15 = 15 mm Schaltabstand Der Mindestabstand muss beachtet werden, da ansonsten der Schall zu schnell wieder zum Sensor gelangt und die Reaktionszeit dadurch zu niedrig ist. Dieser Blindabstand ist zu vermeiden.

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30 30 = 30 mm großes Gewinde

G G = Gewinde

S S = Edelstahl

60 60 = 60 mm nutzbare Gewindelänge

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E2 E2 = Dreidraht, DC, PNP, Schließer

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V1 V1 = M12 x 1-Gerätestecker für DC-Sensor

Erklärung des ersten Abschnitts

1. Funktionsprinzip

Alle Pepperl+Fuchs Sensoren sind unter der Kategorie „Funktionsprinzip“ aufgeführt, wobei der erste Buchstabe des Typenschlüssels einen fest definierten Sensortyp symbolisiert. Beispielsweise steht der Buchstabe U für einen Ultraschallsensor oder der Buchstabe für einen induktiven Sensor.

 

2. Serien-spezifische Applikationsmerkmale 

Für die Auswahl eines Sensors ist es wichtig zu bestimmen, in welcher Umgebung und für welche Aufgaben der Sensor eingesetzt werden soll. Unter der Kategorie „Serien-spezifische Applikationsmerkmale“ finden sich die verschiedenen Anwendungsbereiche von Sensoren mit ihrer Typenbeschreibung wieder.

 

3. Bündig und nicht bündig einbaubare induktive Sensoren 

Induktive Sensoren können Schaltabstände messen, indem sie ein elektromagnetisches Feld erzeugen und bei Veränderungen des Magnetfelds erkennen, ob sich ein Objekt im Fangbereich des Sensors befindet. Metallische Komponenten um einen Sensor schwächen hierbei das Magnetfeld ab und verringern dadurch die Reichweite des Sensors. Bündig einbaubare Sensoren können hierbei ohne Freiraum eingesetzt werden (A=0). Der daraus resultierende Vorteil gegenüber einem nicht-bündig montierbaren Sensor besteht darin, dass er mechanisch besser geschützt und weniger anfällig für falsche Einflüsse ist. Nachteilig ist jedoch der geringe Schaltabstand, da die aktive Oberfläche des Sensors bereits von Metall umgeben ist. Der seitliche Einfluss des umgebenden Metalls wird durch eine spezielle innere Abschirmung reduziert. Dies geschieht auf Kosten der Reichweite. Im Vergleich zu nicht-bündigen Ausführungen erreichen diese Sensoren nur ca. 60 % des Schaltabstandes. Es gilt daher die Faustregel, dass bündige Sensoren wie nicht-bündige Sensoren verbaut werden können – jedoch nicht andersherum. 


Einbausituation (bündig/ nicht bündig)

  • A = 2 x Schaltabstand
  • B = 3 x Durchmesser
  • D = Sensordurchmesser
  • F = Abstand der Sensoren

4. Schaltabstand 

Der Schaltabstand ist die wichtigste Kenngröße eines Näherungsschalters und hängt vorwiegend vom Sensordurchmesser ab (Spule oder Kondensator). Zusätzlich Einfluss haben sowohl Abmessung und Materialzusammensetzung des Betätigers als auch die Umgebungstemperatur. Bei magnetischen Näherungsschaltern sind zusätzlich noch Ausrichtung und Feldstärke des eingesetzten Magneten zu berücksichtigen.